Wohnen in Bremen Seehausen

Wohnen in Bremens westlichen Stadtteil Seehausen

Der im Westen von Bremen gelegene Stadtteil Seehausen ist wie sein Name schon verrät von Wasser und Natur umgeben. Zwar büßte er im Zuge der Hafenvergrößerung eine Menge seiner ursprünglichen Größe ein, besitzt aber noch immer eine Menge Grünflächen mit Zugang zum Weserlauf.
Wohnen in Seehausen ist daher überwiegend idyllisch und ruhig. Auf den Straßen wird größtenteils noch Platt gesprochen und die dörfliche Gemeinde sehr geschätzt. Dazu gehört auch, dass die meisten Menschen in Seehausen in Einfamilienhäusern und ehemaligen alten Bauernhäusern leben, Wohnungen sind in diesem Stadtteil wenige vorhanden.

Neben den zahlreichen alten Bestandsgebäuden sind in den letzten zehn Jahren noch weitere Neubauten hinzugekommen, so dass heute weitere Grundstücke für Einfamilien- und Doppelhäuser angeboten werden, welche vor allem bei jungen Familien sehr beliebt sind.

Ähnlich wie in einem Dorf sind in Seehausen die Verkehrsanbindungen eher schlecht. Die einzige Straße, die in die Bremer Innenstadt führt, ist die lange Senator-Apelt-Straße. Aus diesem Grund ist das Wohnen in Seehausen relativ isoliert vom Stadttreiben. Auch Gewerbe konnte sich in Seehausen wenig ansiedeln. Neben einem Lebensmittelladen und einigen wenigen Gaststätten gibt es lediglich eine Handvoll handwerkliche Betriebe, die sich in dem Stadtteil angesiedelt haben.

Ein weiterer Nachteil am Wohnen in Seehausen ist die Nähe zu Bremens Hauptklärwerk, welches vom Stadtteil aus zu sehen ist. Und auch die Stahlwerke, die Ausläufer des Güterverkehrszentrums und die Deponie für belasteten Hafenschlick sind in der Nähe von Seehausen angesiedelt. Negativ am Wohnen in Seehausen wird sich auch die ab 2010 unter dem Stadtteil hindurchführende neue Autobahn 281 auswirken. Bis heute wissen die Einwohner nicht, ob im Zuge der unterirdischen Baumaßnahmen Häuser evakuiert oder abgerissen werden müssen.

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